EVO-Passivhaus - Die Evolution des Wohnens
EVO-Passivhaus - Die Evolution des Wohnens
 
© Irina Reifschneider / Fotolia.com



Energieklassen

Ein Thema, bei dem es viel Verwirrung gibt, obwohl es eigentlich ganz einfach ist.
Wir geben Ihnen eine Übersicht über die von der KfW anerkannten Haustypen, alles andere sind Fantasiebegriffe, die alles oder nichts bedeuten können - meistens bedeuten sie nichts!

Die Häuser werden nach Jahres-Primärenergiebedarf und Transmissions-
wärmeverlust
eingeteilt, so wird die Effizienz der Energietechnik und der Gebäudehülle berücksichtigt. Der Primärenergiebedarf beinhaltet dabei die Energie für Heizung, Warmwasser und den Eigenbedarf der Haustechnik (z.B. Stromverbrauch der Umwälzpumpe). Beim Passivhaus wird zusätzlich der erlaubte Jahresheizwärmebedarf festgelegt.

  • Haus nach ENEV, „normales“ Wohnhaus
    Das ENEV (Energieeinspargesetz) regelt den erlaubten Höchstverbrauch von Wohngebäuden. Seit Oktober 2009 gilt die deutlich verschärfte ENEV 2009. Der Jahres-Primärenergiebedarf liegt bei nun bei 70-80 kWh/m², je nach Gebäudeform (bislang ca. 115 kWh/m²). Der Transmissionswärmeverlust (Wärmeverlust durch die geschlossene Gebäudehülle) bei 0,40 - 0,50 W/m²K, je nach Gebäudegröße.

  • KfW-Effizienzhaus 70
    Der Jahres-Primärenergiebedarf liegt bei maximal 70% des ENEV-Höchstwertes. Der Transmissionswärmeverlust entspricht maximal 85% des ENEV-Höchstwertes.

  • KfW-Effizienzhaus 55
    Der Jahres-Primärenergiebedarf liegt bei maximal 55% des ENEV-Höchstwertes. Der Transmissionswärmeverlust entspricht maximal 70% des ENEV-Höchstwertes.

  • KfW-Effizienzhaus 40
    Der Jahres-Primärenergiebedarf liegt bei maximal 40% des ENEV-Höchstwertes. Der Transmissionswärmeverlust entspricht maximal 55% des ENEV-Höchstwertes. Dieses Haus entspricht technisch in etwa dem Passivhaus.
  • Passivhaus
    Hier gilt eine andere Berechnungsgrundlage: Der Jahresheizwärmebedarf darf maximal 15 kWh/m² betragen, zusätzlich gelten die Bedingungen des KfW-Effizienzhauses 55.

  • Nullenergiehaus, Plusenergiehaus
    Diese beiden Haustypen sind nicht von der KfW erfasst. Im Allgemeinen sind das Passivhäuser, die z.B. mit Solarzellen (Photovoltaik) ausgerüstet sind und damit genauso viel Energie erzeugen, wie sie verbrauchen oder sogar mehr. Auch dazu beraten wir Sie gerne.



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