EVO-Passivhaus - Die Evolution des Wohnens
EVO-Passivhaus - Die Evolution des Wohnens
 
© Irina Reifschneider / Fotolia.com



Was ist ein EVO | Passivhaus?


Das Prinzip
Ein Passivhaus hat einen so geringen Wärmebedarf, dass es nicht mehr „aktiv“, also von Heizkörpern oder einer Fußbodenheizung beheizt werden muss.

Aber wie wird es dann warm? Einem Passivhaus reicht Sonnenwärme und die Wärme, die im Haus entsteht - durch Beleuchtung, Elektrogeräte und auch Menschen und wird bei Bedarf nur leicht nacherwärmt. Selbst im Winter benötigt das Passivhaus eine Wärmeleistung von nur 10 Watt pro m². Das bedeutet, für einen 20 m² großen Raum reichen zur Erwärmung schon zwei 100 Watt Glühbirnen oder eine Person und ein Fernseher.

Zum Vergleich mit anderen Haustypen finden Sie hier eine Übersicht über die aktuellen Energieklassen.

Um den extrem niedrigen Energiebedarf eines Passivhauses zu erreichen, optimieren wir drei Bereiche des Hauses: Die Architektur, die Gebäudehülle und die Energietechnik.



Die Architektur
So gut ein Haus auch gedämmt ist, es verliert doch Wärme über die Gebäudehülle, also Fußboden, Wände, Fenster, Dach. Das Ziel ist also eine Gebäudehülle mit möglichst geringer Fläche. Ein Passivhaus sollte keine Erker oder Vorbauten haben, wenig oder flache Dachschrägen und es sollte zweigeschossig sein, wenn es geht.

Die zweite Anforderung an die Architektur heißt „solares Bauen“ und bezeichnet die Einbeziehung der Sonne zur Erwärmung des Hauses. Wohnräume und Fenster werden möglichst nach Süden ausgerichtet, denn auf der Südseite bedeuten Fenster Wärmegewinn, auf der Nordseite hingegen Wärmeverlust.

Jedes  EVO | Passivhaus besitzt das, was man einen „kompakten“ Baukörper nennt, und eine klare Architektur mit hellen Wohnräumen und hohem Wohnwert.




Die Gebäudehülle
An sie werden beim Passivhaus besonders hohe Anforderungen gestellt und sie muss in zwei Punkten äußerst effektiv sein:

Wärmedämmung: Das Passivhaus braucht eine enorme Dämmstärke, bei uns sind es ca. 360 mm in Fußboden, Wand und Dach, in einem konventionellen Haus je nach Bauteil 80 – 160 mm.

Dichtigkeit: Die stärkste Dämmung nützt nichts, wenn der Wind durchpfeift. Die Verbindungen zwischen allen Bauteilen müssen sorgfältig abgedichtet werden, die Anforderungen an die Dichtigkeit sind bei einem Passivhaus 5mal so hoch wie bei einem konventionellen Gebäude. Wir lassen die Dichtigkeit eines jeden EVO | Passivhauses durch einen unabhängigen Ingenieur mittels Blower-Door-Test überprüfen.



Die Energietechnik
Eine konventionelle Heizung benötigt ein Passivhaus nicht, man braucht jedoch warmes Wasser und (bei Bedarf) etwas Raumerwärmung. Das zentrale Element ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung, sie minimiert die Wärmeverluste und versorgt die Räume mit Wärme, ergänzend bieten wir eine Erwärmung der Bodenplatte an. Die Energieerzeugung erfolgt je nach Wunsch und Eignung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, einen Holz-Pelletkessel oder eine thermische Solaranlage - wir beraten Sie dazu individuell. Wichtig ist eine intelligente Planung der Haustechnik und die Auswahl von Passivhaus - geeigneten Geräten. In jedem EVO | Passivhaus legen wir hierauf besonderen Wert.


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